The Best and the Rest of 2025

28. Januar 2026

Das Special über die beste harte Musik des letzten Jahres

Wir haben wieder hart mit uns gekämpft, aber nun haben wir sie: Die besten fünf Alben von Stefan, Andy und Bernd. Diese präsentieren wir im ersten Special des Jahres - das ihr nächsten Freitag hören könnt!

Wir flankieren diese noch mit Songs, die es nicht in die vorherigen Sendungen geschafft haben - nicht weil sie es nicht wert waren, gespielt zu werden, sondern weil unsere Sendungen die Neigung haben, zu Ende zu gehen - so viel Musik und so wenig Zeit!

Damit ihr schon Mal sehen könnt, was euch erwarten wird und mit einigen Hintergrundinformationen garniert: Unsere jeweilen Top 5!
Stefan:

1. LIK - Necro  
Auf Album Nr. 4 demonstrieren LIK, wie der schwedische Chainsaw Gitarrensound im Jahr 2025 klingen kann - der old schoolige HM2-Sud wird äußerst facettenreich serviert. Neben straightem Geballer (Shred into Pieces) wird das Tempo gerne mal ordentlich gedrosselt (Rotten Inferno), während der Opener (Deceased) in bewährter Entombed-Tradition klarstellt, dass dieser Gitarrensound - um den sich hier schließlich alles dreht - am besten im Midtempo funktioniert. Sweden Death Volltreffer!  
Anspieltipp: Deceased

2. Eternal Darkness - Eternal Darkness  
Mit ihrem ersten und zugleich letzten Release zollen Eternal Darkness ihrem Bandnamen Tribut - hier fließt zäher, intensiver und tonnenschwerer Death Doom durch die Lautsprecher, der keinen Zweifel an der existentiellen Notwendigkeit dieses Albums aufkommen lässt. Ihr ultratiefer Lavasound erzeugt in Kombination mit den minimalistischen Riffs eine enorme Sogwirkung, gewährt dabei aber immer wieder genügend Luft für dezente Hoffnungsschimmer. Monumental!  
Anspieltipp: The Beyond

3. Remains - Grinding from the Grave  
Das Death-Grind-Album des Jahres liefern Remains für mich ab. Die Australier vermitteln auf den 16 Tracks Spielfreude pur, und das mit einer Lockerheit, die ihresgleichen sucht - geboten wird Grindcore mit einer ordentlichen Death Metal-Beimischung und teils melodischer Gitarrenarbeit. Passend produziert, schnell und aggressiv gespielt, und in Tracks wie "Samurai Slayer" schimmern sogar Motörhead dezent durch. Gehörreiniger des Jahres!  
Anspieltipp: Die by Grind

4. Tombs - Feral Darkness  
Hier trifft die atmosphärische Tiefe des Black Metals auf die Kraft und Wucht des Death Metals (Wasps), dazwischen ist Platz für etwas Black'n'Roll (Last Days) oder Gothic Rock à la Fields Of The Nephilim (The Sun Sets). Ein mit viel Hall versehenes und düsteres Klangbild machen diese Underground-Perle zu meinem Geheimtipp des Jahres.  
Anspieltipp: Glass Eyes / Ghoul

5. Coroner - Dissonance Theory  
Die Großmeister des Thrash sind zurück - und wie! Nach langem Warten liefern Coroner die perfekte Symbiose aus Modernität und Tradition ab. Keine andere Band verbindet Entschlossenheit, Gelassenheit, Kraft, Raffinesse, Aggression und Präzision auf solch intelligente Weise - sie denken musikalisch gross, verpacken dies aber in kompakte Songs. Souverän!  
Anspieltipp: Symmetry
Andy:

1. Illvilja - Döden.
Crust-Punk-Härte und Black-Metal-Vocals vereint mit großartigen Melodien. Die eingängigen Gitarrenlinien schwanken zwischen Wut und Wehmut. Vollgas blastbeats treffen auf midtempo atmosphäre. Einfach tolle schwedische Härte, det är underbar!

2. Baest - Colossal
Mit tiefen Growls und hatten Riffs verschmilzt Baest auf „Colossal“ die Wut des Death Metal mit der epischen Weite klassischer Heavy-Metal-Hymnen. Die Dänen setzen auf kraftvolle Hooks, treibende Rhythmik und eine Prise rotziger Rock-’n’-Roll-Attitüde. Das alles klingt anders als auf vorhergehenden Alben, aber trotzdessen ohne die nötige Schärfe zu verlieren.

3. Behemoth - The Shit ov God
Behemoth bleiben sich treu – und das ist auch gut so. „From the Shit ov God“ setzt auf bewährte Zutaten: brutale Riffs, Nergals markante Vocals und diese typisch düstere, fast cinematische Atmosphäre. Der Titeltrack polarisiert mit seinem provokanten Text, aber musikalisch ist das Album ein Banger. Wer auf blackened Death Metal mit Ecken und Kanten steht, bekommt hier genau das, was er erwartet – und mehr.

4. Lorna Shore - I Feel the Everblack Festering Within Me
Lorna Shore beweisen mit ihrem neuen Werk, warum sie aktuell zu den spannendsten Bands im Deathcore gehören. „From I Feel the Everblack Festering Within Me“ vereint brutale Breakdowns, technisch anspruchsvolle Passagen und Will Ramos‘ einzigartige Stimme zu einem Sound, der völlig überzeugt. Besonders Tracks wie „Prison of Flesh“ zeigen, wie die Band Härte und Melodie perfekt balanciert.

5. Bonginator - Retrodeath
Mein persönliches Spaßalbum 2025.Bonginator gehen mit „Retrodeath“ ein Risiko – und es zahlt sich aus. Die Mischung aus Death Metal, 80s-Synthwave und einer Prise Humor wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, funktioniert aber erstaunlich gut. Die Riffs sind schwer, die Samples und Synths sorgen für einen retro-futuristischen Touch, und die ganze Platte strahlt eine Energie aus, die einfach ansteckt. Ein Album, das zeigt, dass Extreme Metal auch Spaß machen darf.
Bernd:

1. Coroner - Disonance Theory
Lange angekündigt, endlich wurde es wahr: Das neue Album ist da! Und wie bei jedem Comeback war die Angst groß, dass es in die Hose geht. Aus meiner Sicht wurde es aber das beste Album, dass sie je gemacht haben - und das will bei dieser Diskographie wirklich was heissen!
Anspieltipp: Sacrificial Lamb

2. Havukruunu - Tavastland
Die neue Havukruunu war mein Album des Jahres vom 6. Januar, als das Promo reinkam, bis zum 17. Oktober (siehe oben). Sie haben schon in früheren Alben Heavy Metal-Elemente aufgenommen, bei der Tavastland wurde das konsequent weiter geführt. Dadurch wird das Ganze sehr episch und hat die Wirkung einer Black Metal-Variante von Grand Magus. Sehr schön zu hören in Kuoleman Oma - Mein Anspieltipp!

3. Cult of Fire - The One, who is made of Smoke
Einfach ein neues Album - so was gibt es nicht bei Cult of Fire. Bisher war jedes Album etwas besonderes, und auch dieses Mal gibt es etwas zu hören, das es so bisher nicht gab. Wir hören die Geschichte von Dhumavati, die von Shiva verflucht wurde. Jeder Song repräsentiert eine Etappe der spirituellen Reise und und die Gefühle von Dhumavati werden von der Musik getragen. Ganz großes Kino!

4. Shadow of Intent - Imperium Delirium
Symphonic Deathcore in Perfektion! Shadow of Intent zeigen ihr Talent, abwechslungsreiche Songs zu schreiben, so gut wie noch nie zuvor. Dennoch bleibt das Album herrlich aggressiv, es drückt permanent nach vorne und eingängig ist es dazu auch noch!

5. Graveripper - From Welkin to Tundra
Nach dem tollen Erstling legen Graveripper bei ihrem zweiten Album noch eine Schippe obendrauf, bester Metal im Dreieck Black- Death- und Thrash! Die 10 Tracks sind in einer halben Stunde vorbei, Innovation gibt es hier nicht und Gefangene werden auch keine gemacht - so geht das!

Den besten Krach des letzten Jahres gibt es
- Am Freitag, den 30. Januar
- Um 20 Uhr
- Auf 104.8 MHz oder auf querfunk.de
- Von Stefan, Andy und Bernd
11. März 2026
Wir haben uns beim All Hell breaks loose mit der Band Virocracy getroffen - und Mika, Alex und Anika hatten viele interessante Informationen im Gepäck: Wie die Alben entstanden sind und entstehen werden, das einzigartige lyrische Konzept und auch das ungewöhnliche Bandgefüge. Wir freuen uns darauf, was uns die Band dieses Jahr noch präsentieren wird - denn so viel will ich schon Mal spoilern - es ist noch viel geplant. Nicht ganz so harmonisch waren die Dialoge von Stefan und Andy, da gab es so einige Differenzen, die dann in der Sendung ausgetragen werden müssen. Sonst erwartet euch eine knackige Sendung, wir haben ausschließlich kompakt gehaltene Songs auf dem Zettel - und viel Musik aus dem Süden. Die Dystopie beginnt: Am 20. März Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz oder querfunk.de Mit Mika, Alex, Anika, Stefan, Andy und Bernd
17. Februar 2026
Am Samstag, den 7. Februar war es so weit - ich konnte mit dem Fahrrad nach Schweden fahren. Nur kamen diese Schweden aus Bayern und haben beim All Hell breaks loose gezeigt, wie Gitarren zu sägen haben. Der Auftritt und das grandiose aktuelle Album "Suppressed Horror" sind ein guter Grund, die Band zum Gespräch zu bitten - dem die Band gerne folgte. Andy hat mit The Infernal Deceit eine weitere Band dabei, die aus Deutschland kommt und schwedisch klingt - in dem Fall aus dem Bereich Black/Crust. Stefan hat dann wirklich in Schweden zugeschlagen und das Tal des Todes hat zu Kontroversen geführt. Aus Schweden zu euch ins Radio: Am 20. Februar Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz oder querfunk.de Mit Stefan, Andy, Bernd und Dark Indication
von Andreas Mayer 15. Januar 2026
Guyod erschaffen keine Musik für gemütliche Abendessen. Ihr Debüt „Heart of the Abyss“ (2023) und die neue EP „Vortex of Infinite Despair“ (23.01.26) sind ein Sturz in die Finsternis, eine Mischung aus Death-, Black- und Doom-Metal, die an die abgründige Atmosphäre von Mayhems experimentellen Werken (z. B. „Grand Declaration of War“) oder die technische Brutalität von Immolation erinnert. Doch während andere Bands mit Melodien oder Nostalgie punkten, setzen Guyod auf rohe, fast schon physische Bedrohlichkeit. Ihre Riffs wirken wie ein erdrückender Wasserdruck, die Vocals (zwischen growlender Wut und verzerrtem Flüstern) ziehen den Hörer in eine unerbittliche, klaustrophobische Welt – ähnlich der düsternisbetonten Intensität von Nile, wenn diese ihr Tempo zurücknehmen und die Atmosphäre verdichten. Live - Freitag, 20 Uhr – im Interview verrät eich Dohrn, wie sie diese unheimliche Live-Atmosphäre erschaffen und warum ihr Bühnenauftritt, mit viel ritueller Energie, kein klassisches Rock-Konzert ist, sondern ein Erlebnis zwischen Performance und Katharsis.
13. Januar 2026
Am 27. Januar erscheint die neue EP "Death Throes of a Drowning God" von Guyođ - eine Band, die uns beim Death's Doom im P8 schon begeistert hat. Ein guter Grund, mit dem Gitarristen Dohrn zu sprechen! Leider ist Graz, wo die Band beheimatet ist, ein gutes Stück von Karlsruhe entfernt, so dass wir das Interview per Videokonferenz geführt haben. Dazu haben wir auch viele interessante Themen gefunden, über die wir sprechen werden: Woher kommt die Faszination für das Meer, wie entsteht die Musik von Guyođ - und ganz wichtig: Wann können wir sie wieder auf der Bühne erleben? Zur Einstimmung könnt ihr euch das neue Video zur aktuellen Single "Vortex of Infinite Despair" ansehen, das gerade erschienen ist.
von Andreas Mayer 12. Januar 2026
Herkunft: Graz, Österreich Gründungsjahr: 2020 Genre: Doom/Death Metal Themen: Der Ozean, das Unbekannte, Misanthropie Mitglieder: Drums -Rehoboth (Lehm, ex-Inhuman Perception, ex-Necifer, The Modern Flowers) Guitars - Dohrn (ex-Darkfall, ex-Senilum) Vocals - Ōjin (ex-Death Construction, ex-Necifer) Bass - Daikakuji (The AweZombies) Diskografie Alluvial Soil - Split (mit Lehm) - 2022 Watcher in the Dark - Single - 2023 Heart of Thy Abyss - LP - 2023 Death Throes of a Drowning God - EP - 2026 VÖ: 23.01.2026 https://guyod.ban  dcamp.com/ Live-Präsenz: Regelmäßige Auftritte im deutschsprachigen Raum, u.a. mit lokalen und internationalen Acts des Extreme Metal. Stil: Guyod verbindet atmosphärischen Doom mit aggressiven Death-Metal-Elementen, inspiriert von den Tiefen des Ozeans und der Abgründe des menschlichen Daseins. Live Präsenz: Do. 5 - März - DEATH THROES OF A DROWNING GOD Release Show - Beginn 19:00Uhr @ Postgarage, Graz ​ So. 26 - Juli - Tolminator Festival - Tolmin, Sloveni en Einflüsse:
14. Dezember 2025
Wir waren Mal wieder beim All Hell breaks loose - einer kleinen, aber feinen Konzertreihe, die alle zwei Monate zum Tanz im AKK lädt. Dort wurde wieder alle Besinnlichkeit aus uns herausgeballert und wir hatten die Möglichkeit mit der Band Alteration zu sprechen. Die haben einen tollen Auftritt auf die Bühne gelegt, uns alte und neue Songs präsentiert und wir haben für die Sendung eine exklusive Variante ihres Hits Domesticate bekommen. Desweitern haben wir unsere gewohnte Mischung aus aktuellem Black, Death und Thrash Metal im Programm - in die wir einen Death Metal-Klassiker aus Österreich geschmuggelt haben. Lasst die Matten kreisen! Am Freitag, den 19. Dezember Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz im Raum Karlsruhe Auf querfunk.de in der ganzen Welt Mit Stefan, Andy, Bernd und Alteration
14. November 2025
Könnt ihr sie spüren, die kliffothischen Schwingungen? Seid ihr bereit für kabbalistische Rituale? Kennt ihr die schamanistischen Praktiken? Metal ist sehr vielseitig, aber auch extrem - das spiegelt sich in den vielen radikalen Sichtweisen wieder. Manches ist sehr abwegig, vieles ist satanisch, einiges esoterisch. Einige im Metal besungene Glaubensrichtungen kennt jeder (ja, es gibt auch christlichen Death Metal); aber habt ihr schon Mal von der Cham-Kultur gehört? In der Hinsicht haben wir in der folgenden Sendung wieder einiges zu bieten! Oder werdet ihr zum Nihilist? Dann haben wir die Art of Emptiness für euch. Für alle Anderen: Das Antichrist Imperium kommt! Singt eine Ode an die Berge! Oder betet mit uns: Zazas Zazas Nasatanada Zazas Wir lesen euch die Messe: Die Beschwörung ist am Freitag, den 11 November Das Ritual beginnt um 20 Uhr Die heiligen Hallen: 104.8 MHz oder querfunk.de Hohepriester: Stefan, Andy und Bernd
16. Oktober 2025
Das letzte Special des Jahres widmen wir immer der Musik, die wir abseits des extremen Krachs hören. Normalerweise erscheint die Sendung im Dezember, es ist auch schon November geworden. Dieses Jahr hat es sich im Kalender ergeben, dass der letzte fünfte Freitag des Jahres auf Halloween fällt. Dafür haben wir eine andere passende Konstellation: Am 1. November ist der World Vegan Day - da könnt ihr nach unser Sendung schön rein feiern! Da sich unser Musikgeschmack abseits vom Metal sehr stark unterscheidet wird es dennoch sehr wild - nur auf eine andere Art. Freut auch auf Pop, Hip-Hop, Klassik, Rock, Soundtrack, Balladen, Games, Weltmusik..... Eine Mischung, nur für die Härtesten unter euch! - An Halloween, um 20 Uhr - Auf 104,8 MHz oder querfunk.de - Von Stefan, Andy und Bernd
10. Oktober 2025
Wer unsere Sendung hört weiß, dass unser Schwerpunkt eher in der alten Schule verhaftet ist, hin und wieder schaffen es auch moderne Bands in unsere Sendung. Wenn man sich den Verlauf unserer Sendungen ansieht, nimmt deren Anteil aber stetig zu - wie man in der kommenden Sendung hören kann. Besonders der Symphonic Deathcore ist bei zwei Redakteuren sehr beliebt - und der dritte kann ihn nicht ausstehen. Für klassisches Gepolter ist dennoch gesorgt; sogar Musiker modern klingender Bands sind mit einer Old School Produktion am Start. Eine gepflegte Ohrenspülung erhaltet ihr am - Freitag, den 17. Oktober - Auf querfunk.de oder auf 104.8 MHz - Von Stefan, Andy und Bernd
17. September 2025
Es ist etwas passiert, dass noch nie bevor passiert ist: Wir haben alle Drei nicht nur die gleiche Band auf dem Zettel gehabt, von der dann nicht nur das gleiche Album, sogar den gleichen Song! Stefan wird euch den Song dann präsentieren. Die Einigkeit endet dann bei den klaren Nächten - die musikalisch gar nicht so ruhig sind. Sonst ist das Programm sehr bunt, wir haben zehn Bands aus zehn Ländern im Programm, und diese sind auf acht verschiedenen Labeln. Geographisch reichen sie von den USA bis nach Japan, musikalisch von Thrash über Death und Black bis Grindcore. Und was hat das mit dem Bild des Aufmachers zu tun? Es macht mehr Sinn, als ihr euch denkt! Findet es heraus: Am Freitag, den 19. September Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz oder auf querfunk.de Von Stefan, Andy und Bernd