Das Beste aus dem Jahr 2021

kult of flesh • 6. Januar 2022

So schlecht das Jahr für Konzerte war, so gut war es bei den Veröffentlichungen!

Das ist natürlich wieder alles dabei, von Hart bis ganz Hart - wir haben was für Schwarzwurzler, Thrasher, Deathbanger, für den anspruchsvollen Hörer, zum entspannten Kopfschütteln oder um den Laden auseinanderzunehmen.

Während wir 2022 auf Konzerte hoffen und viele tolle neue Releases hier erst Mal das Beste aus dem letzten Jahr:
Stefan:

1. Helslave - From the Sulphur Depths

Helslave aus Italien bewegen sich vom Melodic Death weg und liefern ein astreines Death Metal Album mit sägendem HM2-Gitarrensound ab, das direkt aus Schweden kommen könnte.

2. Fractal Generator - Macrocosmos

Die drei Musiker aus Kanada präsentieren auf ihrem zweiten Album eine experimentell angehauchte Mischung aus Death Metal mit Grindcore- und Black-Metal Ansätzen. Rasende Riffs in bester Morbid Angel-Manier lassen das Album aus den Veröffentlichungen dieses Jahres hervorstechen.

3. Altarage - Succumb

Die anonyme Truppe aus Spanien treibt auf ihrem vierten Langspieler "Succumb" ihren manischen Sound auf die Spitze - wilde Raserei, abrupte Breaks, minutenlang zelebrierte Riffs. Der raue Gitarrensound in Kombination mit den mechanisch klingenden Drums erzeugen ein brachiales, verzerrtes und nur schwer konsumierbares Klangbild.

4. Wharflurch - Psychedelic Realms ov Hell

Das Debut der jungen Truppe aus Florida bietet intergalaktischen Sumpf Death Metal zwischen Death Doom und Raserei. Das in grellen Farben gehaltene Artwork, die spacigen Intros und die Sumpf- und Pilzthematik bilden einen schönen Kontrast zu den üblichen Tod- und Teufelthemen des Genres.

5. Frozen Soul - Crypt of Ice

Eine amtliche Huldigung an Bolt Thrower zu War Master-Zeiten. Wenn es die Band schafft, sich in Zukunft mehr von ihren Vorbilden zu lösen, können wir auf großartige Alben hoffen. 
Andy:

1. Dordeduh - Har

Die Rumänen von Dordeduh haben für mich das Album und die Überraschung des Jahres veröffentlicht. Mit ihrer tollen Mischung aus progressivem Death Metal, traditionellen Instrumenten und einer Atmosphäre, Tiefe sowie Abwechslung haben sie direkt ein Überalbum in die Regale gestellt. Anspieltip wäre hier Vraci de Nord.

2. Wolves in the throne room - Primordial Arcane

Der Eskapismus steht wie bei vielen Wolves in the throne room Releases im Vordergrund. Natur Mystic und Flucht aus dem Alltag, raus in die Natur die nicht nur schön, sondern auch majestätisch und bedrohlich sein kann. Klasse Album das als Gesamtkonzept überragend ist.

3. The Infernal Deceit - The formless grave

Aus dem Nichts kam dieses Jahr "The Infernal Deceit". Black and Death aus NRW mit klasse groove, tollen Melodien und einer dreckigen Härte die zu einem Hammer Album zusammen kommt, das einfach riesig spaß bereitet

4. Dauphuz - Vom schwarzen Schmied

Die kauzigen Thüringer Dauphuz mit Ihrem Black Mining Metal sind auch dieses Mal wieder ein Hören wert. Die Verbindnung aus Geschichte, die fast schön Hörspielcharakter hat und dem melodiösen Black Metal fesselt erneut und zwingt einen die Repeat Taste zu martern

5. Kanonenfieber - Knochenmühle

Die Grauen des ersten Weltkrieges vertont Kanonenfieber in ihrem Album Knochenmühle. Black Metal ist hier die Hauptzutat vkombiniert mit original Zitaten und Reden. Die Texte handeln vom Leiden und Elend der einfachen Soldaten und verdeutlichen wie weit die Führung, im Elfenbeinturm, entfernt war vom täglichen sinnlosen Sterben welches sie befohlen haben.
Bernd:

1. Esoctrilihum - Dy'th Requiem for the Serpent Telepath

Die Atmosphäre zieht mich bei diesem Album völlig in ihren Bann. Die Musik ist trotzdem knackig hart, eine super Mischung!

2. Thronehammer - Incantation Rites

Sludge trifft auf Epic Doom mit einer Krone aus Death Metal. Shevil singt und growlt dazu einfach nur göttlich.

3. The Crown - Royal Destroyer

Der Name ist Programm - Das ist pure Energie!

4. Enforced - Kill Grid

So muss Thrash sein: Hart, schnell, wütend und mit Groove. Dazu eine geile Produktion - das ist der Soundtrack, um die eigene Wohnung zu zerlegen!

5. Crescent - Carving the Fires of Akhet

Nile trifft auf Black Metal - und die Band stammt tatsächlich aus Ägypten. Inzwischen sind sie nach Hamburg übergesiedelt und haben dort ihr Meisterwerk geschrieben.


Es geht natürlich auch 2022 weiter!

Die nächste Sendung kommt am Freitag, den 21.1.2022, wie immer um 20:00.
Zu hören auf MHz 104.8 oder auf querfunk.de

Wir hören uns!
#staykvltstayflesh

17. Februar 2026
Am Samstag, den 7. Februar war es so weit - ich konnte mit dem Fahrrad nach Schweden fahren. Nur kamen diese Schweden aus Bayern und haben beim All Hell breaks loose gezeigt, wie Gitarren zu sägen haben. Der Auftritt und das grandiose aktuelle Album "Suppressed Horror" sind ein guter Grund, die Band zum Gespräch zu bitten - dem die Band gerne folgte. Andy hat mit The Infernal Deceit eine weitere Band dabei, die aus Deutschland kommt und schwedisch klingt - in dem Fall aus dem Bereich Black/Crust. Stefan hat dann wirklich in Schweden zugeschlagen und das Tal des Todes hat zu Kontroversen geführt. Aus Schweden zu euch ins Radio: Am 20. Februar Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz oder querfunk.de Mit Stefan, Andy, Bernd und Dark Indication
28. Januar 2026
Wir haben wieder hart mit uns gekämpft, aber nun haben wir sie: Die besten fünf Alben von Stefan, Andy und Bernd. Diese präsentieren wir im ersten Special des Jahres - das ihr nächsten Freitag hören könnt! Wir flankieren diese noch mit Songs, die es nicht in die vorherigen Sendungen geschafft haben - nicht weil sie es nicht wert waren, gespielt zu werden, sondern weil unsere Sendungen die Neigung haben, zu Ende zu gehen - so viel Musik und so wenig Zeit! Damit ihr schon Mal sehen könnt, was euch erwarten wird und mit einigen Hintergrundinformationen garniert: Unsere jeweilen Top 5!
von Andreas Mayer 15. Januar 2026
Guyod erschaffen keine Musik für gemütliche Abendessen. Ihr Debüt „Heart of the Abyss“ (2023) und die neue EP „Vortex of Infinite Despair“ (23.01.26) sind ein Sturz in die Finsternis, eine Mischung aus Death-, Black- und Doom-Metal, die an die abgründige Atmosphäre von Mayhems experimentellen Werken (z. B. „Grand Declaration of War“) oder die technische Brutalität von Immolation erinnert. Doch während andere Bands mit Melodien oder Nostalgie punkten, setzen Guyod auf rohe, fast schon physische Bedrohlichkeit. Ihre Riffs wirken wie ein erdrückender Wasserdruck, die Vocals (zwischen growlender Wut und verzerrtem Flüstern) ziehen den Hörer in eine unerbittliche, klaustrophobische Welt – ähnlich der düsternisbetonten Intensität von Nile, wenn diese ihr Tempo zurücknehmen und die Atmosphäre verdichten. Live - Freitag, 20 Uhr – im Interview verrät eich Dohrn, wie sie diese unheimliche Live-Atmosphäre erschaffen und warum ihr Bühnenauftritt, mit viel ritueller Energie, kein klassisches Rock-Konzert ist, sondern ein Erlebnis zwischen Performance und Katharsis.
13. Januar 2026
Am 27. Januar erscheint die neue EP "Death Throes of a Drowning God" von Guyođ - eine Band, die uns beim Death's Doom im P8 schon begeistert hat. Ein guter Grund, mit dem Gitarristen Dohrn zu sprechen! Leider ist Graz, wo die Band beheimatet ist, ein gutes Stück von Karlsruhe entfernt, so dass wir das Interview per Videokonferenz geführt haben. Dazu haben wir auch viele interessante Themen gefunden, über die wir sprechen werden: Woher kommt die Faszination für das Meer, wie entsteht die Musik von Guyođ - und ganz wichtig: Wann können wir sie wieder auf der Bühne erleben? Zur Einstimmung könnt ihr euch das neue Video zur aktuellen Single "Vortex of Infinite Despair" ansehen, das gerade erschienen ist.
von Andreas Mayer 12. Januar 2026
Herkunft: Graz, Österreich Gründungsjahr: 2020 Genre: Doom/Death Metal Themen: Der Ozean, das Unbekannte, Misanthropie Mitglieder: Drums -Rehoboth (Lehm, ex-Inhuman Perception, ex-Necifer, The Modern Flowers) Guitars - Dohrn (ex-Darkfall, ex-Senilum) Vocals - Ōjin (ex-Death Construction, ex-Necifer) Bass - Daikakuji (The AweZombies) Diskografie Alluvial Soil - Split (mit Lehm) - 2022 Watcher in the Dark - Single - 2023 Heart of Thy Abyss - LP - 2023 Death Throes of a Drowning God - EP - 2026 VÖ: 23.01.2026 https://guyod.ban  dcamp.com/ Live-Präsenz: Regelmäßige Auftritte im deutschsprachigen Raum, u.a. mit lokalen und internationalen Acts des Extreme Metal. Stil: Guyod verbindet atmosphärischen Doom mit aggressiven Death-Metal-Elementen, inspiriert von den Tiefen des Ozeans und der Abgründe des menschlichen Daseins. Live Präsenz: Do. 5 - März - DEATH THROES OF A DROWNING GOD Release Show - Beginn 19:00Uhr @ Postgarage, Graz ​ So. 26 - Juli - Tolminator Festival - Tolmin, Sloveni en Einflüsse:
14. Dezember 2025
Wir waren Mal wieder beim All Hell breaks loose - einer kleinen, aber feinen Konzertreihe, die alle zwei Monate zum Tanz im AKK lädt. Dort wurde wieder alle Besinnlichkeit aus uns herausgeballert und wir hatten die Möglichkeit mit der Band Alteration zu sprechen. Die haben einen tollen Auftritt auf die Bühne gelegt, uns alte und neue Songs präsentiert und wir haben für die Sendung eine exklusive Variante ihres Hits Domesticate bekommen. Desweitern haben wir unsere gewohnte Mischung aus aktuellem Black, Death und Thrash Metal im Programm - in die wir einen Death Metal-Klassiker aus Österreich geschmuggelt haben. Lasst die Matten kreisen! Am Freitag, den 19. Dezember Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz im Raum Karlsruhe Auf querfunk.de in der ganzen Welt Mit Stefan, Andy, Bernd und Alteration
14. November 2025
Könnt ihr sie spüren, die kliffothischen Schwingungen? Seid ihr bereit für kabbalistische Rituale? Kennt ihr die schamanistischen Praktiken? Metal ist sehr vielseitig, aber auch extrem - das spiegelt sich in den vielen radikalen Sichtweisen wieder. Manches ist sehr abwegig, vieles ist satanisch, einiges esoterisch. Einige im Metal besungene Glaubensrichtungen kennt jeder (ja, es gibt auch christlichen Death Metal); aber habt ihr schon Mal von der Cham-Kultur gehört? In der Hinsicht haben wir in der folgenden Sendung wieder einiges zu bieten! Oder werdet ihr zum Nihilist? Dann haben wir die Art of Emptiness für euch. Für alle Anderen: Das Antichrist Imperium kommt! Singt eine Ode an die Berge! Oder betet mit uns: Zazas Zazas Nasatanada Zazas Wir lesen euch die Messe: Die Beschwörung ist am Freitag, den 11 November Das Ritual beginnt um 20 Uhr Die heiligen Hallen: 104.8 MHz oder querfunk.de Hohepriester: Stefan, Andy und Bernd
16. Oktober 2025
Das letzte Special des Jahres widmen wir immer der Musik, die wir abseits des extremen Krachs hören. Normalerweise erscheint die Sendung im Dezember, es ist auch schon November geworden. Dieses Jahr hat es sich im Kalender ergeben, dass der letzte fünfte Freitag des Jahres auf Halloween fällt. Dafür haben wir eine andere passende Konstellation: Am 1. November ist der World Vegan Day - da könnt ihr nach unser Sendung schön rein feiern! Da sich unser Musikgeschmack abseits vom Metal sehr stark unterscheidet wird es dennoch sehr wild - nur auf eine andere Art. Freut auch auf Pop, Hip-Hop, Klassik, Rock, Soundtrack, Balladen, Games, Weltmusik..... Eine Mischung, nur für die Härtesten unter euch! - An Halloween, um 20 Uhr - Auf 104,8 MHz oder querfunk.de - Von Stefan, Andy und Bernd
10. Oktober 2025
Wer unsere Sendung hört weiß, dass unser Schwerpunkt eher in der alten Schule verhaftet ist, hin und wieder schaffen es auch moderne Bands in unsere Sendung. Wenn man sich den Verlauf unserer Sendungen ansieht, nimmt deren Anteil aber stetig zu - wie man in der kommenden Sendung hören kann. Besonders der Symphonic Deathcore ist bei zwei Redakteuren sehr beliebt - und der dritte kann ihn nicht ausstehen. Für klassisches Gepolter ist dennoch gesorgt; sogar Musiker modern klingender Bands sind mit einer Old School Produktion am Start. Eine gepflegte Ohrenspülung erhaltet ihr am - Freitag, den 17. Oktober - Auf querfunk.de oder auf 104.8 MHz - Von Stefan, Andy und Bernd
17. September 2025
Es ist etwas passiert, dass noch nie bevor passiert ist: Wir haben alle Drei nicht nur die gleiche Band auf dem Zettel gehabt, von der dann nicht nur das gleiche Album, sogar den gleichen Song! Stefan wird euch den Song dann präsentieren. Die Einigkeit endet dann bei den klaren Nächten - die musikalisch gar nicht so ruhig sind. Sonst ist das Programm sehr bunt, wir haben zehn Bands aus zehn Ländern im Programm, und diese sind auf acht verschiedenen Labeln. Geographisch reichen sie von den USA bis nach Japan, musikalisch von Thrash über Death und Black bis Grindcore. Und was hat das mit dem Bild des Aufmachers zu tun? Es macht mehr Sinn, als ihr euch denkt! Findet es heraus: Am Freitag, den 19. September Um 20 Uhr Auf 104.8 MHz oder auf querfunk.de Von Stefan, Andy und Bernd